• Forschung und Praxis

Zyklus im Spitzensport

Seit einigen Jahren setzt das Schweizer Frauenfussballnationalteam auf zyklusorientiertes Training: Die Spielerinnen passen Ernährung, Intensität der Trainings und Regeneration an ihre Zyklusphasen an. Worauf basiert dieser Ansatz? Teamärztin Tanja Hetling gibt einen Überblick über die wissenschaftliche Evidenz.

Wer sein Training am Menstruationszyklus orientiert, plant Ausdauertrainings eher am Anfang oder in der Mitte der zweiten Zyklushälfte. Bild: Adobe Stock / Andrii IURLOV
Wer sein Training am Menstruationszyklus orientiert, plant Ausdauertrainings eher am Anfang oder in der Mitte der zweiten Zyklushälfte. Bild: Adobe Stock / Andrii IURLOV

Bisherige Forschungen zu den biologischen Grundlagen der geschlechtsspezifischen Unterschiede befinden sich noch in den Kinderschuhen, da sich nach wie vor die meisten Untersuchungen auf männliche Probanden beziehen. Jedoch gibt es seit der 2000er-Wende immer mehr Forschungsergebnisse auch im Hinblick auf Hormone, sodass darauf basierend das zyklusabhängige Training diskutiert wurde.

Der Menstruationszyklus ist in zwei grosse Phasen aufgeteilt, die Follikelphase und die Lutealphase, und wird von der Ovulation getrennt. Häufig werden diese noch einmal unterteilt, sodass wir von vier Phasen sprechen können.

Maximale Leistung ist nicht zyklusabhängig – aber …

Auch wenn das subjektive Gefühl vieler Frauen vor allem kurz vor und während der Menstruationsblutung anders ist, zeigen sich die VO2max-Werte von den Menstruationsphasen fast völlig unbeeinflusst [1].

Jedoch sehen wir einen direkten Einfluss auf die maximale aerobe und anaerobe Leistung. Östrogen verbessert die Ausdauerleistung in der mid-lutealen sowie der frühen und späten Follikelphase (prä-ovulatorisch). Vor allem bei submaximalen Ausdauerbelastungen weisen Sportlerinnen eine höhere Fettverbrennung, einen geringeren Eiweissabbau und einen niedrigeren Kohlenhydratumsatz auf als ihre männlichen Kollegen. Sie sparen also ihre Glykogenspeicher auf.

Dagegen scheint das Progesteron vorwiegend in der zweiten Zyklushälfte eher antagonistisch zu wirken, sodass die Glykogenspeicher weniger «aufgespart» werden. Die Glucoseverfügbarkeit für die Typ-1-Muskelfasern ist daher in der Lutealphase hoch, in der frühen follikulären Phase dagegen niedrig. Der geringere Abbau von Glucose führt bei vergleichbarer Belastung zu geringeren Laktatkonzentrationen als bei Männern, was eine längere, konstantere Ausdauerleistung ermöglicht und die Kohlenhydratspeicher schont [2–4].

Bisherige Ergebnisse legen also nahe, dass Frauen bei Ausdauerleistungen bis zu einem gewissen Grad abhängig vom Menstruationszyklus sind. Bei hochintensiven Sportarten hingegen sehen wir aktuell noch keine Einflüsse des Zyklus auf die Ergebnisse. Jedoch bewirkte der steigende Östrogenspiegel in der Follikelphase einen grösseren Effekt des Maximal- und Explosivkrafttrainings mit Zuwachs des Muskeldurchmessers. Dasselbe Training in der zweiten Zyklushälfte war weniger effektiv. Dabei werden bei Frauen stets beide Muskelfasertypen gleichmässig angesprochen [5].

Fettarme Ernährung vermindert Ausdauer

Auf die Frage, ob sich die Leistungsfähigkeit mit Carboloading in den unterschiedlichen Phasen beeinflussen lässt, gibt es noch keine klare Antwort: Bisher konnte eine verbesserte Glykogenspeicherung durch kohlenhydratreiche Ernährung erreicht werden, dies beeinflusste aber weder die Leistungsfähigkeit in Langdistanz- noch in kurzen, hochintensiven Disziplinen [6].

Allgemein konnten Studien aber zeigen, dass die Nahrungsaufnahme bei Frauen vor und direkt nach sportlicher Aktivität weniger Stress über den Hypothalamus auf den Metabolismus auslöst und positive Effekte hat, vor allem bei Trainingseinheiten wie High Intensity Interval Training (HIIT): weniger Glucoseschwankungen und Hungergefühl nach dem Work-out sowie eine höhere Fettverbrennung [7, 8]. Nüchterntraining – vor allem im Ausdauerbereich – hat nur bei Männern hinsichtlich mehr Fettverbrennung funktioniert, eine bessere muskuloskelettale Reizadaptation findet bei Frauen durch regelmässige Nahrungsaufnahme statt [9].

Eine fettarme Ernährung dagegen behindert bei Frauen die Wiederauffüllung der Triglyceridspeicher – hauptsächlich in den Muskeln – und vermindert dadurch ihre Langzeitausdauer [10]. Läuferinnen weisen bei Langzeitbelastungen eine höhere Fettverbrennungsrate und einen geringeren Eiweissabbau auf als Männer [11]. Hinsichtlich der besseren Fettsäureoxidation erscheint es sinnvoll, das ausdauerbetonte Training eher in die erwähnte mid-luteale Phase und späte Follikelphase zu legen.

Amenorrhö kann bleibende Schäden verursachen

Die Ernährung beeinflusst vor allem auch die Entstehung eines Syndroms der Female Athlete Triad (FAT) oder Relative Energy Deficiency in Sport (RED-S). FAT oder RED-S wird als ein Syndrom des relativen Energiemangels angesehen, das eine Essstörung, Amenorrhö und Osteoporose beinhaltet.

Neben einem gestörten Metabolismus mit verminderter Proteinsynthese und Hormonproduktion resultieren auch Menstruationszyklusstörungen und vermeintliche Schilddrüsenunterfunktionen bis hin zur Amenorrhö. Das vollständige Ausbleiben der Menstruationsblutung ist eine äusserst beunruhigende körperliche Funktionsstörung, die im schlimmsten Fall nicht mehr rückgängig zu machen ist.

Folgen können unter anderem Osteoporose und Stressfrakturen, ein geschwächtes Immunsystem mit vermehrten Infektionen, chronische Müdigkeit und damit insgesamt eine verminderte Leistungsfähigkeit sein [12].

Einfluss oraler Kontrazeptiva

Orale Kontrazeptiva unterdrücken den natürlichen Zyklus. Inwiefern sie damit auch die Leistung von Sportlerinnen beeinflussen, zeigt die aktuelle Studienlage nicht eindeutig. Einige Studien konnten keine veränderten Trainingseinflüsse finden [13–15]. Andere zeigten hingegen, dass die Leistungsfähigkeit durch orale Kontrazeptiva in Bezug auf die aerobe Kapazität VO2max sowie die Muskelerholung herabgesetzt wurde [16, 17].

Trainingsanpassung bei Hitze

Bei längeren Trainingseinheiten unter heissen Bedingungen sehen wir potenziell negative Effekte bei Frauen. Da durch den geringeren Gesamtkörperwasseranteil und weniger Schweissdrüsen auch eine geringere Schweissrate und somit ein geringerer Verdunstungskälteeffekt entstehen kann, erhitzen und erschöpfen Frauen schneller – dies vor allem, wenn sie sich in der Lutealphase ihres Menstruationszyklus befinden, in der die Körperkerntemperatur ohnehin schon erhöht ist [18–20]. Die Thermoregulation zeigt sich bei Frauen eher in der Zunahme der subkutanen Vasodilatation – bevorzugt in den Beinen und ausgeprägter in der Lutealphase – als in der allgemein erhöhten Schweissmenge wie bei Männern [21].

Vorzugsweise wäre das Training hinsichtlich Dauer und Intensität bei heissem und feuchtem Klima anzupassen. Auch spezielle Vorkehrungen hinsichtlich Hitzeadaptationstrainings, Cooling-Strategien während der Trainings und kontrollierter Hydratation mit Glucose und Elektrolyten können hilfreich sein [22, 23].

Schnellere Erholung vor dem Eisprung

Die allgemeine Recovery ist vom Menstruationszyklus ebenfalls beeinflusst. So zeigten Studien eine schnellere Erholung in der mid-follikulären Phase im Vergleich zu der Mid-Lutealphase. Dies aufgrund des erhöhten Östrogenlevels, das die Erholung bzw. die Entzündungsphasen positiv beeinflusst [24].

Dementsprechend sinnvoll wäre eine individuelle Anpassung der Trainingspläne, die vor allem in der ersten Zyklushälfte eine grössere Ausbelastung und weniger Ruhephasen vorsehen [25].

Hoher Östrogenspiegel = hohe Verletzungsgefahr?

Es gibt einen Zusammenhang zwischen erhöhter Rupturrate und dem Östrogengehalt bzw. dem Menstruationszyklus. Östrogen reduziert die Fibroblastenproliferation in der Prokollagensynthese. In der Follikelphase, also präovulatorisch, erhöhen Östrogen und Relaxin zusammen die Laxität der Ligamente. Östrogenrezeptoren auf den Fibroblasten im vorderen Kreuzband (VKB) erhöhen die anteroposteriore Gelenkslaxität bei erhöhter Östrogenkonzentration [26–32].

Hinzu kommt, dass in der Follikelphase ein geringerer Hamstring-Quadriceps-Quotient speziell im nicht dominanten Bein nachzuweisen ist, was zusätzlich zu einem erhöhten Rupturrisiko führt [33].

Neueste Arbeiten konnten zeigen, dass allein das Vorhandensein von selbst milden PMS-Symptomen die neuromuskuläre Performance und Balancefähigkeit beeinflusst, was das Risiko für Kreuzbandläsionen prämenstruell begünstigt. Gezieltes neuromuskuläres Training konnte diese Effekte reduzieren [34]. Zudem konnte der FC Barcelona durch sein Menstruations-Tracking dreifach längere Rehabilitationsverläufe und deutlich schwerere Verletzungsgrade bei Läsionen, die während der Blutungszeit entstanden sind, nachweisen [35].

Zyklusorientiertes Training im Nationalteam

Seit einigen Jahren trainieren die Spielerinnen des Schweizer Fussballnationalteams zyklusorientiert. Dadurch ist es möglich, individuelle Beschwerdebilder zu berücksichtigen sowie – vor allem im Warm-up als Prävention, bei der Ernährung und den Supplementen sowie in der Recovery – auf die Bedürfnisse jeder einzelnen Spielerin einzugehen. Zudem konnten eine deutlich bewusstere Körperwahrnehmung geschult und zyklusabhängige Beschwerden teilweise reduziert werden.

Tipps für Spitzen- und Hobbysportlerinnen

In vielen Bereichen ist die Evidenzlage noch dünn, und es bedarf weiterführender Forschungsarbeiten und Diskussionen. Dennoch ist bereits jetzt klar, dass sowohl Spitzen- als auch Hobbysportlerinnen nicht mit identischen Trainingsplänen und -rhythmen wie Männer trainieren sollten:

  • Maximal- und Explosivkrafttrainingseinheiten gehören eher in die erste Zyklushälfte. Die Einheiten können intensiver ausfallen und die Recovery-Tage reduziert werden.
  • Grundlagenausdauertrainingseinheiten hingegen sollten eher am Anfang oder in der Mitte der zweiten Zyklushälfte geplant werden. Hier sollte dann aber mehr Fokus auf Recovery-Massnahmen und Erholungstage gelegt werden.
  • Ebenfalls stellt die Ernährung speziell für Sportlerinnen einen wichtigen Faktor sowohl in der Trainingsadaptation als auch für die allgemeine und längerfristige (Knochen-)Gesundheit dar. Die Peri-Work-out-Nutrition scheint hier einen speziellen Stellenwert einzunehmen.

Literatur

  1. Beidleman BA et al. Exercise VE and physical performance at altitude are not affected by menstrual cycle phase. J Appl Physiol (1985). 1999 May;86(5):1519–26. doi: 10.1152/jappl.1999.86.5.1519. PMID: 10233113.
  2. Hamadeh MJ et al. Estrogen supplementation reduces whole body leucine and carbohydrate oxidation and increases lipid oxidation in men during endurance exercise. J Clin Endocrinol Metab. 2005 Jun;90(6):3592-9. doi: 10.1210/jc.2004-1743. Epub 2005 Mar 8. PMID: 15755861.
  3. Nielsen S et al. Energy expenditure, sex, and endogenous fuel availability in humans. J Clin Invest. 2003 Apr;111(7):981–8. doi: 10.1172/JCI16253. PMID: 12671047; PMCID: PMC152581.
  4. Venables MC et al. Determinants of fat oxidation during exercise in healthy men and women: a cross-sectional study. J Appl Physiol (1985). 2005 Jan;98(1):160–7. doi: 10.1152/japplphysiol.00662.2003. Epub 2004 Aug 27. PMID: 15333616.
  5. Niering M et al. The Influence of Menstrual Cycle Phases on Maximal Strength Performance in Healthy Female Adults: A Systematic Review with Meta-Analysis. Sports (Basel). 2024 Jan 12;12(1):31. doi: 10.3390/sports12010031. PMID: 38251305; PMCID: PMC10818650.
  6. McLay RT et al. Carbohydrate loading and female endurance athletes: effect of menstrual-cycle phase. Int J Sport Nutr Exerc Metab. 2007 Apr;17(2):189–205. doi: 10.1123/ijsnem.17.2.189. PMID: 17507743.
  7. Pihoker AA et al. The effects of nutrient timing on training adaptations in resistance-trained females. J Sci Med Sport. 2019 Apr;22(4):472–77. doi: 10.1016/j.jsams.2018.09.236. Epub 2018 Oct 10. PMID: 30366741.
  8. Govette A, Gillen J. At-home bodyweight interval exercise in the fed versus fasted state lowers postprandial glycemia and appetite perceptions in females. Appl Physiol Nutr Metab. 2024 Sep 1;49(9):1217–27. doi: 10.1139/apnm-2023-0485. Epub 2024 May 22. PMID: 38776559.
  9. Stannard SR et al. Adaptations to skeletal muscle with endurance exercise training in the acutely fed versus overnight-fasted state. J Sci Med Sport. 2010 Jul;13(4):465–9. doi: 10.1016/j.jsams.2010.03.002. Epub 2010 May 7. PMID: 20452283.
  10. Larson-Meyer DE, Newcomer BR, Hunter GR. Influence of endurance running and recovery diet on intramyocellular lipid content in women: a 1H NMR study. Am J Physiol Endocrinol Metab. 2002 Jan;282(1):E95–E106. doi: 10.1152/ajpendo.2002.282.1.E95. PMID: 11739089.
  11. McKenzie S et al. Endurance exercise training attenuates leucine oxidation and BCOAD activation during exercise in humans. Am J Physiol Endocrinol Metab. 2000 Apr;278(4):E580-7. doi: 10.1152/ajpendo.2000.278.4.E580. PMID: 10751189.
  12. Mountjoy M et al. The IOC relative energy deficiency in sport clinical assessment tool (RED-S CAT). Br J Sports Med. 2015 Nov;49(21):1354. PMID: 26764434.
  13. Dos Santos Andrade M et al. Is muscular strength balance influenced by menstrual cycle in female soccer players? J Sports Med Phys Fitness. 2017 Jun;57(6):859–64. doi: 10.23736/S0022-4707.16.06290-3. Epub 2016 Apr 5. PMID: 27045741.
  14. Wikström-Frisén L et al. Effects on power, strength and lean body mass of menstrual/oral contraceptive cycle based resistance training. J Sports Med Phys Fitness. 2017 Jan–Feb;57(1–2):43–52. doi: 10.23736/S0022-4707.16.05848-5. Epub 2015 Nov 11. PMID: 26558833.
  15. Sung E et al. Effects of follicular versus luteal phase-based strength training in young women. Springerplus. 2014 Nov 11;3:668. doi: 10.1186/2193-1801-3-668. PMID: 25485203; PMCID: PMC4236309.
  16. Schaumberg M et al. Does oral contraceptive use influence physical activity participation among physically active women? JSAMS 2013. doi: 10.1016/j.jsams.2013.10.164.
  17. Schaumberg M. Oral contraceptive use and adaptation to high intensity interval training in recreationally active women. JSAMS 2014. doi: 10.1016/j.jsams.2014.11.273.
  18. Wickham et al. Sex differences in the physiological adaptations to heat acclimation: a state-of-the-art review. Eur J Appl Physiol. 2021 Feb;121(2):353–67. doi: 10.1007/s00421-020-04550-y. Epub 2020 Nov 18. PMID: 33205218.
  19. Wickham KA et al. Sex differences in the physiological responses to exercise-induced dehydration: consequences and mechanisms. J Appl Physiol (1985). 2021 Aug 1;131(2):504–10. doi: 10.1152/japplphysiol.00266.2021. Epub 2021 Jul 1. PMID: 34197234.
  20. Gagnon D, Kenny GP. Sex differences in thermoeffector responses during exercise at fixed requirements for heat loss. J Appl Physiol (1985). 2012 Sep 1;113(5):746–57. doi: 10.1152/japplphysiol.00637.2012. Epub 2012 Jul 12. PMID: 22797311.
  21. Inoue Y et al. Sex- and menstrual cycle-related differences in sweating and cutaneous blood flow in response to passive heat exposure. Eur J Appl Physiol. 2005 Jun;94(3):323–32. doi: 10.1007/s00421-004-1303-2. Epub 2005 Feb 24. PMID: 15729550.
  22. Janse de Jonge XA. Effects of the menstrual cycle on exercise performance. Sports Med. 2003;33(11):833–51. doi: 10.2165/00007256-200333110-00004. PMID: 12959622.
  23. Stephenson LA, Kolka MA. Thermoregulation in women. Exerc Sport Sci Rev. 1993;21:231–62. PMID: 8504843.
  24. Hackney AC et al. Female sex hormones and the recovery from exercise: Menstrual cycle phase affects responses. Biomed Hum Kinet. 2019 Jan;11(1):87–9. doi: 10.2478/bhk-2019-0011. Epub 2019 May 24. PMID: 31179123; PMCID: PMC6555618.
  25. Hunter SK. Sex differences in fatigability of dynamic contractions. Exp Physiol. 2016 Feb;101(2):250–5. doi: 10.1113/EP085370. Epub 2015 Nov 17. PMID: 26440505; PMCID: PMC5777316.
  26. Yu WD et al. Effect of estrogen on cellular metabolism of the human anterior cruciate ligament. Clin Orthop Relat Res. 1999 Sep;(366):229–38. doi: 10.1097/00003086-199909000-00030. PMID: 10627740.
  27. Arendt EA et al. Anterior cruciate ligament injury patterns among collegiate men and women. J Athl Train. 1999 Apr;34(2):86–92. PMID: 16558564; PMCID: PMC1322895.
  28. Myklebust G et al. Prevention of anterior cruciate ligament injuries in female team handball players: a prospective intervention study over three seasons. Clin J Sport Med. 2003 Mar;13(2):71–8. doi: 10.1097/00042752-200303000-00002. PMID: 12629423.
  29. Liu SH et al. Estrogen affects the cellular metabolism of the anterior cruciate ligament. A potential explanation for female athletic injury. Am J Sports Med. 1997 Sep–Oct;25(5):704–9. doi: 10.1177/036354659702500521. PMID: 9302481.
  30. Shultz SJ et al. Sex differences in knee joint laxity change across the female menstrual cycle. J Sports Med Phys Fitness. 2005 Dec;45(4):594–603. PMID: 16446695; PMCID: PMC1890029.
  31. Stijak L et al. The influence of sex hormones on anterior cruciate ligament rupture: female study. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc. 2015 Sep;23(9):2742–9. doi: 10.1007/s00167-014-3077-3. Epub 2014 May 16. PMID: 24832697.
  32. Eiling E et al. Effects of menstrual-cycle hormone fluctuations on musculotendinous stiffness and knee joint laxity. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc. 2007 Feb;15(2):126–32. doi: 10.1007/s00167-006-0143-5. Epub 2006 Jul 5. PMID: 16821077.
  33. Dedrick GS et al. Effect of sex hormones on neuromuscular control patterns during landing. J Electromyogr Kinesiol. 2008 Feb;18(1):68–78. doi: 10.1016/j.jelekin.2006.09.004. Epub 2006 Oct 31. PMID: 17079166.
  34. Ekenros L. The influence of sex hormones on neuromuscular function and premenstrual symptoms. Karolinska Institutet 2017. Thesis. https://hdl.handle.net/10616/45602.
  35. Ferrer et al. 2025. Menstruation and injury occurrence; a four season observational study in elite female football players. Front. Sports Act. Living 7:1665482. doi: 10.3389/fspor.2025.1665482.
  36. Swiss Olympic. Frau und Spitzensport. Infografik Zyklus: www.swissolympic.ch/dam/jcr:5dfc2a9b-8c70-49f8-ac94-51cae3d76237/Infografik_Zyklus_d.pdf (22.5.2023).